29. 10. 2007
Rufe die Telekom an und beschwere mich, fordere die Rücknahme dieses Auftrages, den ich nie erteilt habe. Frau W. entschuldigt sich für die Telekom. Erklärt mir, dass diese Verfahrensweise leider in letzter Zeit bei der Telekom zunehme. Sie fordert mich auf, die Rücknahme des Auftrages schriftlich zu stellen. Das verweigere ich, da ich nie einen Auftrag erteilt habe. Bitte um die Telefonnummer der Beschwerdestelle, um meinen Unmut zu äußern, und rufe dort umgehend an. Mitarbeiter Herr W. hört sich meine Beschwerde an, entschuldigt sich: "Drücker-Kolonnen" würden diese Art und Weise für Vertragsabschlüsse nutzen, pro Auftrag erhielten sie 50 Euro. Verspricht mir eine Auftragsstornierung, telefonisch, da ich ja nie einen Auftrag vergeben habe. Laut Herrn W. ist damit die Angelegenheit erledigt.
30. 10. 2007
Erhalte ein Schreiben der Telekom, Butzbach, mit der Nachricht, dass ein DSL-Komplettpaket bei mir nicht installiert werden kann. Ich habe nie eine Bestellung aufgegeben! Bei meinem sofortigen Anruf bei der Telekom-Beschwerdestelle wird mir versichert, dass es sich dabei um ein Rücknahmeschreiben handele, um nicht die "Verfahrensweise" der Telekom offenzulegen. Erhalte den Hinweis, die Sache sei erledigt.
26. 11. 2007
Die Deutsche Post will ein Paket von der Telekom mit einem Speedport (nötig für einen DSL-Anschluss, d. Red.) zustellen. Verweigere die Annahme. Ich habe nie eine Bestellung aufgegeben!
27. 11. 2007
Bei meinem erneuten Anruf bei der Beschwerdestelle erklärt mir Herr B., dass im System nur eine Teilstornierung vorgenommen worden sei. Ich habe nie einen Auftrag erteilt! Diskutiere mit Herrn B. und weigere mich, eine schriftliche Rücknahme eines Auftrags vorzunehmen, den ich nie vergeben habe. Herr B. entschuldigt sich, bietet mir für die Unannehmlichkeiten eine Gutschrift über zehn Euro. Rät mir zum schriftlichen Storno bei der Deutschen Telekom, Kundenniederlassung Südwest, Olgastraße 63 in 89073 Ulm. Lehne Gutschrift ab, "bin nicht käuflich", bestehe auf Stornierung des Auftrages, den ich nie erteilt habe! Herr B. verspricht, dass er meine Nummer aus der Datenbank für Kundenkontakte herausnimmt.
28. 11. 2007
Erhalte von der Telekom eine Auftragsbestätigung für Call & Surf Comfort sowie eine Auftragsbestätigung, 1 Spp.W701Vz. Die beiden Auftragsbestätigungen sind am 24. 11. ausgestellt und beziehen sich laut Schreiben auf meinen Auftrag vom 23. 11. Ich habe nie einen Auftrag erteilt!
30. 11. 2007
Verzweifelter Anruf bei der Telekom, Frau L. bemüht sich um die Stornierung und gibt mir die Meldung, dass die Angelegenheit damit erledigt sei. Erhalte am selben Tag von der Telekom ein Schreiben, dass mein Auftrag über ein DSL-Komplettpaket aus technischen Gründen nicht geschaltet werden kann. Ich habe nie einen Auftrag erteilt!
3. 12. 2007
Erwäge entnervt eine schriftliche Stellungnahme an die Telekom. Die Post möchte mir ein Paket von der Telekom zustellen. Inhalt: ein Speedport. Ich habe das nie in Auftrag gegeben!
5. 12. 2007
Erhalte ein lapidares Entschuldigungs- schreiben von der Telekom. Hoffe, dass damit alles erledigt ist.
12. 12. 2007
Die Rechnung per 12. 12. 07 trifft ein, ein Speedport ist berechnet. Habe es weder bestellt noch angenommen.
13. 12. 2007
Rechnungsstelle angerufen, da ich nie ein Speedport bestellt habe und so weiter und so weiter. Mitarbeiterin Frau L. schlägt vor, den vollen Rechnungsbetrag zu begleichen, eine Gutschrift wird erstellt, in den nächsten Monaten zu verrechnen. Lehne das konsequent ab, bin doch nicht verrückt! Sie signalisiert mir Ärger etc. Ich soll ein Speedport bezahlen, das ich nie bestellt und nie angenommen habe. Ich liebe Bücher von Franz Kafka - die Telekom-Sache kommt mir "kafkaesk" vor.
13. 12. 2007
Anruf bei der Beschwerdestelle Bonn. Frau S. sagt, sie kümmere sich um die Angelegenheit. Habe die Hoffnung, das dürfte nun erledigt sein.
14. 12. 2007
Schreiben von der Telekom, Bonn: Soll die Rechnung komplett bezahlen, erhalte dann eine Gutschrift in den nächsten Rechnungen.
6. 1. 2008
Gutschrift wird zugesandt, ich begleiche meine über diesen Betrag verminderte Rechnung.
24. 1. 2008
Eine Dame von der Telekom ruft an. Fragt, ob sie mir das neueste Tarifangebot vorstellen darf. Der Wahnsinn nimmt kein Ende!
25. 1. 2008
Der
stern bittet den zuständigen Telekom- Vorstand Thomas Berlemann um Stellungnahme.
29. 1. 2008
Frau Zaffaroni-Kerbouche erhält von Telekom- Vorstand Berlemann einen opulenten Blumenstrauß inklusive Entschuldigung.
31. 1. 2008
Telekom-Vorstand Berlemann erklärt gegenüber dem
stern: "Wir haben hier eindeutig einen Arbeitsfehler gemacht. Wir bedauern diesen Vorfall sehr."